"Die Geschichte ist mehr als nur ein Hirngespinst"
Hobbit mit Schweißfüßen

Obwohl ihn die Rolle als „Frodo“ mit 22 Jahren zum Weltstar macht, bleibt Elijah Wood auf dem Teppich.

Da soll noch mal jemand sagen, es ziemt sich nicht, auf großem Fuß zu leben. Als sich Elijah Wood zum ersten Mal seine überdimensionalen Hobbit-Füße wie maßgeschneiderte Schuhe überstülpte, wusste er sofort, dass er die Rolle seines Lebens gefunden hat. Zwar sehen die behaarten Zehen nicht gerade anziehend aus. Aber was tut man nicht alles, um möglichst nah an die Romanvorlage von J.R.R. Tolkien zu kommen, der mit seiner Trilogie „Der Herr der Ringe“ schon vor 40 Jahren eine Welt mit Zauberern, Zwergen, Monstern und Menschen entwarf – eine Welt, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren hat.

„Auch ich bin seit jeher ein großer Fan davon“, gesteht Wood. „Als ich hörte, dass das Buch verfilmt werden soll, habe ich mir sofort einen Umhang gekauft, ging damit in den Wald und ließ Aufnahmen von mir machen. Mit diesem Band bewarb ich mich dann für eine Rolle.“ Regisseur Peter Jackson war so begeistert, dass er dem jungen Schauspieler gleich die Hauptrolle des Hobbits Frodo anbot.

Wenn am 17. Dezember mit „Die Rückkehr des Königs“ der letzte Teil der Fantasy-Saga ins Kino kommt, wird man endlich erfahren, ob es Frodo gelingt, den Ring der Finsternis in das Feuer zu werfen, in dem er geschmiedet wurde. „Die Geschichte ist mehr als nur ein Hirngespinst. Sie ist zeitlos, weil man immer wieder Parallelen zur Gegenwart findet“, meint der heute 22 Jahre alt Wood. „Es geht um den Kampf Gut gegen Böse, wobei Tolkien nie seine pazifistische Haltung verliert. Ein anderer interessanter Aspekt der Geschichte ist die Natur, die bedroht wird und zurückschlägt. Vor allem darin sehe ich eine wichtige Botschaft.“

Nicht nur der Roman, sondern auch die Dreharbeiten entpuppten sich als gewaltiges Abenteuer. Jackson erweckte Mittelerde in seiner neuseeländischen Heimat zum Leben und drehte von 1999 bis 2001 alle drei Teile gleichzeitig. „Anderthalb Jahre verbrachte ich in Neuseeland, und es war die aufregendste Zeit meines Lebens“, erzählt Wood. „Wir Darsteller entwickelten ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. Deshalb tragen wir ein geheimes Tattoo am Körper, das uns immer daran erinnern soll, dass man eine derartige Erfahrung nur einmal macht.“



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