Premium Documenta Und jetzt ab nach Kassel!

Erstmals findet die Documenta in zwei Städten statt. Dem Athener Ausstellungsteil wurde teils heftig deutscher Kulturimperialismus vorgeworfen. Doch was erwartet Kunstinteressierte ab 10. Juni in Kassel? Eine Prognose.
Tanz ist eine wichtige Ausdrucksform dieser Documenta. Die aus Zypern stammende New Yorkerin Maria Hassabi inszeniert ihre Performances dort, wo Menschen sind, ohne die Distanz einer klassischen Bühne. Ihre Tänzer schaffen keine Formen, sondern lassen vielmehr durch Verlangsamung Kraftfelder entstehen, die dem Betrachter deutlich machen, wie er Formen fühlt. „Interaktive Performance in einem Kunstmuseum“, 2016 Quelle: mauritius images
Maria Hassabi

Tanz ist eine wichtige Ausdrucksform dieser Documenta. Die aus Zypern stammende New Yorkerin Maria Hassabi inszeniert ihre Performances dort, wo Menschen sind, ohne die Distanz einer klassischen Bühne. Ihre Tänzer schaffen keine Formen, sondern lassen vielmehr durch Verlangsamung Kraftfelder entstehen, die dem Betrachter deutlich machen, wie er Formen fühlt.

„Interaktive Performance in einem Kunstmuseum“, 2016

(Foto: mauritius images)

KasselDas gab es noch nie: eine Kasseler Documenta, die nicht in Kassel eröffnet wurde! Der Kurator Adam Szymczyk ließ seine „d14“ zweiteilen und bereits im April in Athen starten. Die Fortsetzung der Weltkunstschau, die seit 1955 alle fünf Jahre in Nordhessen stattfindet und dort zuletzt 860.000 Besucher zählte, beginnt in Kassel erst im nächsten Monat, am 10. Juni. Als Fortsetzung. Neun Wochen nach Athen, das hier mal vornweg sein durfte.

 

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