Egidio Marzona
Ein Labor für die Kunst

PremiumDer Sammler Egidio Marzona schenkt Dresden und nicht Berlin Archivalien, Kunst und Design: Weil man hier mit Manuskripten und Fotos Ausstellungen erarbeiten will.

DresdenMarion Ackermann, designierte Direktorin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), spricht von einem „historischen Glücksfall“. Denn überraschend hat der Sammler Egidio Marzona sein gigantisches „Archiv der Avantgarden“ (1,5 Millionen Archivalien) nicht wie lange geplant Berlin, sondern Dresden vermacht. Den geschenkten Schatz betrachtet Ackermann nicht als mühsame Trockenkost, sondern als willkommene, höchst wichtige Aufgabe: „Archive sind das Thema unserer Zeit. Archive bergen Geheimnisse, sind wichtig für die nachfolgenden Generationen. Archive sind die Zukunft.“

Modelle für Archiv-Ausstellungen

Ihre geniale Vision: Sie will internationale Kongresse organisieren, die eine Art Brainstorming leisten sollen, wie die Archivarbeit im Zeitalter der Digitalisierung aussehen muss. „Im...

 
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