„Faule Kredite“
Wenn die Griechen-Krise zum Krimi wird

Die griechische Schuldenkrise ist nicht nur für Anleger ein tägliches Drama. Sie ist die bedrohliche Kulisse eines Kriminalromans, der die Gemütslage der Griechen im finanziellen Niedergang beleuchtet.

ZürichIn Griechenland scheint die Krise zum Normalzustand geworden zu sein, das fast bankrotte Land taumelt seit Monaten am Rande des Abgrunds. Wie steht es um die Gemütslage der Hellenen? Auf diese heikle Frage gibt „Faule Kredite“, der neue, brandaktuelle Kriminalroman von Petros Markaris keine eindeutigen, aber doch sehr vielsagende Antworten. 

Der 1937 in Istanbul geborene Autor, ein polyglotter Kosmopolit, wirft einen mitleidlosen, bisweilen bösen Blick auf sein marodes Heimatland Griechenland. In seinem mittlerweile sechsten Krimi mit dem eigenwilligen Kommissar Kostas Charitos als Chefermittler entwirft Markaris das spannende Psychogramm eines Landes zwischen Verzweiflung, Zynismus und Ratlosigkeit. Die eigentliche Krimihandlung gerät...

 
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