Filmfestspiele
Tarantino lässt in Cannes das Blut triefen

Quentin Tarantino hat wieder einen bluttriefenden Film gemacht und dabei die Geschichte des Zweiten Weltkrieges umgeschrieben. Seinen Hauptdarsteller Brad Pitt überzeugte er mit einem Skript, das mit "Es war einmal im Nazi-besetzten Frankreich" beginnt.

HB CANNES. "Es war definitiv provozierend, was ich immer haben will", sagte der Hollywood-Star bei der Premiere am Mittwoch in Cannes. Bei den Filmfestspielen ist "Inglorious Basterds" im Rennen um die Goldene Palme.

"Ich bin oft gefragt worden, ob das ein Märchen sei, eine jüdische Wünsche erfüllende Fantasie", sagte Tarantino. "Meine Charaktere veränderten den Verlauf des Krieges. Nun, das ist nicht passiert, weil es meine Charaktere nicht gab."

Hätte es sie gegeben, wären die in dem zwei Stunden und 40 Minuten langen film gezeigten Ereignisse durchaus plausibel gewesen. Für den jüdischen Filmmacher Eli Roth ("Hostel"), den Tarantino für einen von...

 
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