Freeports und Geldwäsche: Wo die Superreichen ihre Kunst bunkern

Freeports und Geldwäsche
Wo die Superreichen ihre Kunst bunkern

PremiumYves Bouvier betreibt an mehreren Standorten Zollfreilager, in denen Superreiche Kunstwerke und andere Sachwerte lagern – ohne dass das Finanzamt hinsieht. Experten vermuten Geldwäsche innerhalb der geschützten Mauern.

LuxemburgErst vor wenigen Monaten hatte Yves Bouvier stolz verkündet: Hier in Luxemburg, in seinem jüngsten Freeport, seien „neue Standards gesetzt worden“. Der Schweizer Kunstspediteur, der in der vergangenen Woche wegen Betrugsverdachts in Monaco festgenommen wurde, gegen Kaution aber wieder auf freiem Fuß ist, betreibt Zollfreilager in Genf, Singapur und seit Ende 2014 auch im kleinen Großherzogtum.

Mitten in der EU, unmittelbar neben dem Luxemburger Flughafen, ist ein riesiger Hochsicherheitstrakt entstanden, in dem Superreiche aus aller Welt Kunstwerke, Oldtimer, Wein, Edelmetalle und Juwelen lagern können. Nicht nur anonym, sondern auch steuerfrei. Und zwar so lange steuerfrei, bis die Wertgegenstände...

 
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