Goldschmiedekunst
Luxuriöse Dosen für tiefe Taschen

Golddosen waren im 18. Jahrhundert hoch geschätzte Luxus-Gegenstände. Eine der schönsten Sammlungen kann derzeit in Paris besichtigt werden. Auf dem Kunstmarkt ziehen die Preise für die kunstvollen Objekte erst seit Kurzem wieder an.

ParisEin Sammelgebiet für Liebhaber kunstvoll-minuziöser Goldschmiedetechnik und nebenbei eine Investment-Nische sind Golddosen und sogenannte „Objets de vertu“. Der Begriff umfasst Tabak- und Puderdosen, Parfumbehälter und Golddosen, die mit Pietra-Dura (Steinmosaik), Edelsteinen oder Miniaturen auf Porzellan verziert sind. Für diese Meisterwerke, die von hohem handwerklichen Können, Erfindergeist und Fantasie zeugen, werden auch Schildpatt, Elfenbein, Email und Lack verarbeitet. Perlmutt-Auflagen sorgen für einen schillernden Effekt.

Die Herkunft der Bezeichnung „objets de vertu“ („Tugend-Objekte“) ist unsicher. Sie kommt vom  englischen „Vertue“ und könnte der Name eines Goldschmieds oder eines Sammlers sein. Wahrscheinlich leitet sich der Begriff von den „tugendhaften“  protestantischen Goldschmieden her,...

 
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