Hamburger Kunsthalle
Millionen-Gabe eines Mäzens

Der Hamburger Unternehmer Alexander Otto spendet der Kunsthalle Hamburg Sachleistungen für eine umfassende Modernisierung. Erste Umbaupläne wurden jetzt vorgestellt.
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HamburgAlexander Otto, 1967 geborener jüngster Sohn des Hamburger Versandhausgründers Werner Otto, lässt der Hamburger Kunsthalle über die zusammen mit seiner Frau gegründete „Dorit und Alexander Otto Stiftung“ 15 Millionen Euro als Sachspende zukommen. Damit kann das Gebäudeensemble umfassend modernisiert werden. Die im Juli beginnenden Arbeiten sollen die Kunsthalle für Besucher noch attraktiver machen.

Planung und Bauleitung liegen bei Alexander Ottos Firma ECE-Projektentwicklung. Sie erhält das Geld seiner Stiftung, um das Museum auf die Höhe der Zeit zu bringen. Die Stiftung gehört, wie auch die Otto Group, der sein Halbbruder Michael vorsitzt, zu der Otto Familie.

Auch die Stadt gibt 4 Millionen Euro dazu, damit das renovierungsbedürftige Depot zeitgleich saniert werden kann. Denn auch beim Depot soll die Kunsthalle endlich Anschluss finden an internationale Museums-Standards.

Während der Teilschließung der Kunsthalle werden nur noch die 200 bedeutendsten Werke des Hauses, vom Mittelalter bis zur aktuellen Kunst, zu sehen sein. Die großen Sonderausstellungen wird es trotz der Umbaumaßnahmen weiter geben. Die Eröffnung des modernisierten Hauses soll am 29. April 2016 stattfinden.

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