Hans Arp
Wiederauferstehung eines beschädigten Künstlers

Nach dem Dauerstreit um posthum produzierte Skulpturen war es um Hans Arp still geworden. Jetzt hat sich das Georg Kolbe Museum an eine Retrospektive gewagt. Fragen zum Status des bildnerischen Oeuvres sind zwar nicht ihr Thema. Die Ausstellung beantwortet jedoch eine der Fragen, wie es zu der Werkvermehrung kommen konnte.

BerlinEs ist noch nicht so lange her, da verband sich mit dem Namen Hans Arp eine nicht enden wollende Auseinandersetzung über den Umgang mit posthum, ohne Einwirkung des Künstlers gefertigten Bronzegüssen. Inzwischen hat der hartnäckige Streit um Missbrauch, problematische Definitionen und mangelnde Transparenz – zumindest im Fall Arp – die ersten Früchte hervorgebracht. Nicht nur die Kunsthistoriker sind dabei, Licht in eine undurchsichtige Praxis zu bringen. Auch die „Stiftung Arp e.V.“ (ehem. „Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e.V.“), die bis 2008 für das Arp Museum in Rolandseck mit verantwortlich war und im Zentrum der Diskussion stand, macht Hausaufgaben.

 
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