Interview
Der nächste Bond-Film kommt

Michael Lynton, Chairman und CEO von Sony Pictures, spricht im Interview mit dem Handelsblatt über das deutsche Film- und Fernsehgeschäft, seine Erwartungen an den Start des neuen Bond-Films und über Pläne für die nächsten Jahre.

Handelsblatt: Wie wichtig ist der deutsche Markt für das Hollywood-Studio von Sony?

Michael Lynton: Er ist extrem wichtig. Deutschland ist unter den fünf wichtigsten Märkten weltweit. Wir haben hier ein wachsendes Fernsehproduktionsgeschäft, insbesondere im Comedybereich.

Sehen Sie hier noch Wachstumpotenzial für Sony Pictures?

Es gibt Potenzial. Das gilt für das Film- und Fernsehgeschäft. Wir sind sehr ehrgeizig. Wir werden noch mehr auf Deutsch produzieren, vor allem im Dramabereich. So haben wir die Serie „Post mortem“ für den deutschen Markt gedreht.

Sony ist mit eigenen Sendern im Vergleich zu Viacom oder NBC Universal in Deutschland kaum vertreten. Sie haben hier zu Lande nur den Pay-TV-Kanal AXN. Wird sich das ändern?

Wir sind primär ein Filmstudio. Hingegen sind Viacom und NBC in erster Linie Fernsehsendergruppen. Aber natürlich wollen wir unsere Fernsehpräsenz ausbauen. Es wäre natürlich schön, in Deutschland besser vertreten zu sein.

Nächste Woche startet der neue Bond-Film in Deutschland. Wie sehen ihre Erwartungen aus?

Wir starten hier mit 1 100 Kopien. Das ist mehr als beim „Da Vinci Code“ im Frühjahr. Wir haben sehr ehrgeizige Erwartungen. Schließlich ist Deutschland für uns ein Schlüsselmarkt.

Wie sieht ihre Pipeline für nächstes Jahr aus?

Im Mai des nächsten Jahres kommen wir mit ,Spiderman 3‘ in die Kinos. Das ist ein Film, der uns traditionell gute Ergebnisse beschert. Außerdem bringen wir unseren Animationsfilm „Surf’s up“ im Sommer in die Filmtheater. Deshalb sind unsere Erwartungen auch für das nächste Jahr ziemlich gut.

Wann kommt der nächste Bond?

Wir gehen davon aus, dass der nächste Bond-Film 2008 in die Kinos kommen wird.

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