Junge Verlage
Skateboards, Drogen und Döblin

Beim Tropen Verlag stehen Sachbücher wie "Die Mutanten des Kreml" und der humoristische Trinkerratgeber "Die feine Art des Saufens" nebeneinander im Regal. Die jungen Verlange bringen Schwung auf den Buchmarkt, doch wirtschaftlich haben sie es schwer.

LEIPZIG. Junge Verlage wie Kookbooks, Tropen, Blumenbar oder der Verbrecher Verlag haben sich in den letzten Jahren im Literaturbetrieb einen Namen gemacht und die Feuilletons zu Jubelstürmen hingerissen. So schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dass "die meisten Impulse nicht mehr von Suhrkamp, Hanser, Rowohlt ausgingen, sondern von Neulingen wie Blumenbar".

Der Blumenbar Verlag wurde 2002 in München gegründet, in Leipzig sorgt er mit dem Roman "Blow Up" für Aufsehen. Es ist die Biografie von Tom Kummer, der mit seinen gefälschten Starinterviews im SZ-Magazin für den größten Skandal im deutschen Journalismus seit den Hitler-Tagebüchern sorgte.

Kummers "Borderline-Journalismus" ist eine Fortführung oder...

 
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