Kunstmarkt: Halbjahresbilanz 2015
Bewegte Märkte

PremiumIm Bereich der Millionenzuschläge und in den USA wächst der Kunstumsatz. Doch in Europa und in China nimmt er ab, und Garantien der Investoren belasten. Ein kritischer Rückblick auf die ersten sechs Monate des Jahres.

BerlinPolitische und wirtschaftliche Krisen lassen die Kunstmärkte kalt. Das hat zumindest das erste Halbjahr 2015 erwiesen. Weder das Grexit-Menetekel noch das Russland-Embargo, noch der Vormarsch des IS haben den Höhenflug der Millionenobjekte gebremst. Auch dass sich der amerikanische Wirtschaftsboom seit Ende letzten Jahres abgeschwächt hat, blieb ohne prägenden Einfluss auf das milliardenschwere Auktionsgeschäft.

Hier bewegen nach wie vor die Megasammler und -händler den weltweit dominierenden Markt der modernen und zeitgenössischen Kunst.

Nur in China, wo die Börsenkurse seit Juni um 30 Prozent gefallen sind und das Wirtschaftswachstum sich kontinuierlich abschwächt, hat sich das Kunstklima verschlechtert. Die vier führenden Häuser...

 
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