Kurzrezension
Was Einstein uns sagt

Einstein begegnen wir in diesen Tagen überall. Vor 50 Jahren ist er gestorben, und vor 100 Jahren veröffentlichte Albert Einstein fünf Aufsätze, die unser Weltbild tief greifend veränderten. Diese Arbeiten revolutionierten die klassische Vorstellung von Raum, Zeit, Materie und Energie. So weit, so trocken.

Doch wer war dieser Mensch, der uns auf Postern die Zunge herausstreckt? Ein Buch empfiehlt sich besonders als Ferienlektüre, um den Menschen Albert Einstein in seinen vielen Facetten zu begegnen: "Einstein sagt: Zitate, Einfälle, Gedanken" lädt ein auf eine Entdeckungsreise durch seine Gedankenwelt.

Mehr als 500 Einstein-Zitate, geordnet nach Themen, lassen uns schmunzeln oder nachdenklich werden. Der politische Einstein mit seinen festen moralischen Standpunkten kommt zum Vorschein: "Deshalb muss ein Mensch, dem die geistigen Werte die höchsten sind, Pazifist sein." Wie der humorvolle: "Mathematik ist die einzige perfekte Methode, sich selber an der Nase herumzuführen."

Ergänzt wird der Band durch Abbildungen, eine Zeittafel und einen Stammbaum. "Einstein sagt" ist eine Sommerlektüre, die wir ohne Kenntnisse der Physik genussvoll lesen können. Und wer wie Einstein neugierig geblieben ist und am Ende dann doch wissen will, wie sich die Sache mit Zeit und Raum nun verhält und ob Zeitreisen wirklich möglich sind, wird es bei diesem Buch nicht belassen. Roland Julius Endert

Alice Calaprice (Hg.): Einstein sagt. Piper Verlag, München 2005, 279 Seiten, 12,90 Euro

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