Leihgaben aus Ägypten sollen Besucher locken
Tut-ench-Amun-Schätze kommen nach Bonn

Die Schätze aus der Grabkammer des legendären Pharaos Tut-ench-Amun kommen nach Bonn. Die Ausstellung des Ägyptischen Nationalmuseums werde damit erstmals seit mehr als 20 Jahren wieder in Deutschland gezeigt, teilte die Bundeskunsthalle am Dienstag in Bonn mit und bestätigte einen Bericht der „Kölnischen Rundschau“.

HB BONN. Die 3500 Jahre alten Prunkstücke werden demnach vom 5. November an sieben Monate lang in Bonn gezeigt. Im Mittelpunkt der Schau stehen 50 der bedeutendsten Funde aus Tut-ench-Amuns Grabkammer sowie 70 Stücke aus dem Tal der Könige und den umliegenden Tempeln. Sie stammen aus der Zeit der 18. ägyptischen Dynastie (1555 bis 1305 v. Chr.) und umfassen unter anderem das Diadem des Tut-ench-Amun als herausragendes Exponat.

Computeranimationen werden den Angaben zufolge die Architektur der Gräber sowie geographische Zusammenhänge aufzeigen. Eine farbige Rekonstruktion der Grabkammer Tut-ench-Amuns soll zudem erahnen lassen, was für eine weltweite Sensation ihr Fund im Jahr 1922 durch den Archäologen Howard Carter darstellte.

Derzeit ist die Ausstellung in Basel zu sehen, wo sie innerhalb von zwei Monaten bereits mehr als 250 000 Besucher anzog. Davor wurden die ägyptischen Schätze zuletzt 1980 in Europa gezeigt, darunter in Paris, London und Köln.

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