Mafia-Krimi „Suburra“: Die dunkle Seite Roms

Mafia-Krimi „Suburra“
Die dunkle Seite Roms

PremiumAutor und Richter Giancarlo De Cataldo erzählt in dem Thriller „Suburra“, wie Kriminelle mit Bauspekulationen in Rom ein Vermögen machen wollen. Ein Jahr später überholt die Realität die Wirklichkeit.

DüsseldorfDer Schein trügt. Alles ist friedlich an diesem späten Vormittag am Campo de’ Fiori. Römer sitzen in der Sonne im Café, glückselige Touristen laufen zwischen den Gemüseständen umher und fotografieren jede Artischocke. „Es gibt aber noch ein anderes Rom“, sagt der Schriftsteller und Jurist Giancarlo De Cataldo und runzelt die Stirn, „nicht nur Goethes Sehnsuchtsort oder die schönen Bilder aus Sorrentinos Film ,La grande bellezza’, nein, es gibt die dunkle Seite, die Suburra.“

So hieß im antiken Rom das Viertel, in dem nicht die reichen Senatoren, sondern die Gauner, Nutten und Verbrecher wohnten. „Die Patrizier gingen dorthin, um mit...

 
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