Mailänder Scala
Barenboim wird neuer Musikdirektor

Seit 2005 hatte das weltbekannte Opernhaus in Mailand keinen Musikdirektor, doch nun konnte die Scala einen Stardirigenten verpflichten: Daniel Barenboim übernimmt das Amt im Dezember.
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MailandDer Stardirigent und Pianist Daniel Barenboim wird neuer Musikdirektor der weltbekannten Mailänder Scala. Barenboim werde die Aufgabe im Dezember für fünf Jahre übernehmen, sagte der Sprecher des norditalienischen Opernhauses, Carlo Maria Cella, am Donnerstag. Der Künstler arbeitet seit Jahren als der Hauptgastdirigent des Mailänder Opernhauses.

Der 68-jährige Barenboim ist bereits Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden in Berlin und der Staatskapelle Berlin. Erst im Sommer hatte er seinen Vertrag um zehn Jahre bis Juli 2022 verlängert.

Der argentinisch-israelische Dirigent habe sich verpflichtet, jährlich etwa vier Monate an der Scala zu arbeiten, mit Opern, Konzerten und Tourneen auf seinem Programm. „Das ist ähnlich wie bei den früheren Musikdirektoren Claudio Abbado und Riccardo Muti“, sagte Cella. Das „Teatro alla Scala“ ist seit etwa sechs Jahren ohne einen Musikdirektor, nachdem Muti wegen eines Streits um die Nachfolge des früheren Intendanten Carlo Fontana von seinem Amt zurücktrat.

Der heutige Scala-Intendant Stéphane Lissner zeigt sich „zufrieden und stolz“, dass die enge Zusammenarbeit mit einem der bedeutendsten Dirigenten unserer Zeit in diese neue Aufgabe für Barenboim münde. Das stärke das Opernhaus und eröffne auch neue Perspektiven auf der Weltbühne, sagte Lissner. Der Intendant arbeitet seit langem daran, die Scala als wichtiges europäisches Opernhaus noch stärker zu profilieren.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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    Das Geld ist nicht aus dem Fenster geworfen,
    es ist wohldurchdacht in eine Wiedergutmachung investiert.

    Der Herr Barenboim liebt das,
    das Wiedergutmachen und die Wiedergutmachungen.
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  • Die Italiener sollten das Geld lieber sparen. Bei fast 2 Billionen Euro Staatsschulden öffentliche Geld für Klassikklimperei aus dem Fenster zu werfen, für die sich ohnehin nur betuchte Greise interessieren, ist ein Skandal.

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    Manche würden sowas als menschliches Schutzschild bezeichnen.
    Ob das aber was hilft ?
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