Premium Modigliani-Schau in London Gnadenlose Vermarktung

Echt oder falsch? Die Bewertung des Gesamtwerks von Amedeo Modigliani gleicht dem Betreten eines Minenfelds. Es werden Prozesse geführt und Experten bedroht. Ein Lagebericht anlässlich der Einzelschau in London.
Unbestritten echt ist dieses Bild aus dem New Yorker Museum of Modern Art. Quelle: Tate Modern
Modigliani-Akt von 1919

Unbestritten echt ist dieses Bild aus dem New Yorker Museum of Modern Art.

(Foto: Tate Modern)

LondonErst diese Woche konfizierte die italienische Polizei in Genua 21 Bilder aus der Modigliani-Ausstellung im Palazzo Ducale wegen dringenden Fälschungsverdachts. Es ist eine „never ending story“. Wer sich mit dem Gesamtwerk von Amedeo Modigliani beschäftigt, wird mit massiven Fälschungsproblemen konfrontiert. Das liegt zum einen daran, dass der 1884 in Livorno als Sohn sephardisch jüdischer Eltern geborene Protagonist der „École de Paris“ leichter als andere Maler zu fälschen ist.

Die ovalen Gesichter, langen Hälse, mandelförmigen Augen, geschürzten Lippen, eckigen Nasen und fallenden Schultern sind Markenzeichen, die zur Nachahmung geradezu einladen.

 
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