Museumsdirektorin Marion Ackermann
„Wir können nicht nur männliche Kunst kaufen“

PremiumMarion Ackermann wechselt von der Kunstsammlung NRW nach Dresden. im Interview spricht die Direktorin über gelungene Ankäufe, neue Akzente, schwierige Künstler und die Aufgaben des Museums in Zeiten rechter Hassparolen.

DüsseldorfDas gewaltige Regal ist bereits geleert. Die meisten Umzugskisten sind gepackt. Auf dem fast vier Meter breiten Schreibtisch liegen nur noch ein paar letzte Bücher. Bald werden auch diese verschwunden sein. Marion Ackermann, 51, sportlich-elegant in ihrer gesamten Erscheinung, mit blonden, glatten, langen Haaren, sagt: „Es heißt ja, Düsseldorf sei die westlichste Stadt Deutschlands. Von hier aus geht es nun in die östlichste. Das fasziniert mich.“ Ackermann, die seit fast acht Jahren als Direktorin der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen in Düsseldorf amtiert, wechselt zum 1. November nach Dresden.

Frau Ackermann, Sie verlassen die renommierte Kunstsammlung NRW und gehen als Generaldirektorin zu...

 
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