Musik
Die „Toten Hosen“ rockten Frauenkloster

Die Düsseldorfer Punkband hat in den größten Hallen Deutschlands gespielt. Ihren schrägsten Auftritt legten die Männer um Sänger Campino aber an einem eher stillen Ort hin.
  • 0

DortmundDie Toten Hosen haben in ihrer bisher 30-jährigen Laufbahn nicht nur in den üblichen Veranstaltungshallen und Clubs gespielt. Der ungewöhnlichste Auftrittsort sei ein Frauenkloster gewesen, sagte Frontmann Campino im Interview dem Magazin „Rock Hard“ (Dortmund/Maiausgabe). Die Mädchen, die dort zur Schule gegangen seien, hätten sie ohne das Wissen der Äbtissin und der Nonnen eingeladen. Als sie dann im Klostergarten standen und „Huhu! Wir sind's!“ riefen, habe sie die Äbtissin zur Rede gestellt - „eine saucoole Frau“, sagte Campino. Nachdem sie ihr den Einladungsbrief gezeigt und erklärt hätten, dass sie die Toten Hosen aus Düsseldorf seien, habe das Konzert tatsächlich steigen können.

Ein Konzert im Tresorraum einer Sparkasse, zu dem der Direktor eingeladen habe, kam dagegen doch nicht zustande. „Leider sind die Bankkunden so dermaßen durchgedreht, als sie davon gehört haben, dass er das Angebot wieder zurückziehen musste“, sagte Campino.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Musik: Die „Toten Hosen“ rockten Frauenkloster"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%