Premium Neue EU-Vorgaben für den Kunsthandel Achtung Geldwäsche!

Dem Kunsthandel stehen mit der Novelle des Geldwäschegesetzes zusätzliche Pflichten bevor. Die Umsetzung der vierten EU-Richtlinie tritt am 26. Juni in Kraft. Verstöße werden mit empfindlichen Geldbußen geahndet.
  • Johannes von Eggelkraut-Gottanka
Am 26. Juni 2017 tritt das neu gefasste Geldwäschegesetz in Kraft. Quelle: E+/Getty Images
Umfangreiche Vorkehrungen für Kunsthändler

Am 26. Juni 2017 tritt das neu gefasste Geldwäschegesetz in Kraft.

(Foto: E+/Getty Images)

MünchenMit der Neufassung des Geldwäschegesetzes wird es nach dem vieldiskutieren und weiterhin umstrittenen Kulturgutschutzgesetz von 2016 zur nächsten Regulierungsverschärfung des Kunsthandelsstandorts Deutschland kommen. Den Entwurf der Bundesregierung zum neuen Geldwäschegesetz hat der Bundestag am 18. Mai 2017 beschlossen. Es soll am 26. Juni in Kraft treten.

Die Novelle setzt die aktuellen EU-Vorgaben zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung um und geht teilweise sogar über sie hinaus. Primär geht es bei der Geldwäscheprävention darum, die Einschleusung von Vermögenswerten aus illegaler Herkunft in den legalen Finanz- und Wirtschaftskreislauf zu verhindern.

 

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