Paris Photo
Die arabische Kultur rückt in den Fokus

Die Paris Photo gilt als die weltbeste Fotomesse. Bis 22. November dreht sich im Carroussel du Louvre alles um den Schwerpunkt arabische Länder und Iran. Der künstlerische Leiter, Guillaume Piens, legt großen Wert darauf, dass die Schwerpunktländer auf breiter Front in die Messepräsentation einbezogen werden.

PARIS. Baudoin Lebon, Paris, spielt das Spiel gleich doppelt, indem er die Sepia-Abzüge aus dem Nahen Osten des Fotopioniers Gustave Le Gray (20 000 bis 50 000 Euro) zeigt. Ergänzend stellt er „den Le Gray des 21. Jahrhunderts“ vor: Martin Becka. Der Tscheche machte 2008 eine Reportage in Dubai in der Technik des 19. Jahrhunderts und zog sie auf Salzpapier ab (um 6 000 Euro). Blanca Bernheimer, München, wählte für ihren Pariser Erstauftritt eine etwas zu dichte Übersicht aus ihrem Programm, darunter Reisefotos aus dem Vorderen Orient von Horst P. Horst, die bis zu 50 000 Euro kosten.

Caprice Horn, Berlin, zeigt kräftigfarbige Großformate...

 
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