Polen
Ein Land zwischen Tragödie und Farce

Macht, Privilegien, Korruption: Die Soziologin Maria Jarosz analysiert die polnische Wirklichkeit nach 1989. Das parasitäre Verhalten der Eliten in ihrem Land führt sie auf die Geschichte und den Reformprozess in Osteuropa zurück.

HB WARSCHAU. Fast fühlt man sich an Karl Marx erinnert, der behauptete, geschichtliche Ereignisse würden sozusagen zweimal stattfinden: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

Immerhin gibt es in der polnischen Zeitgeschichte seit 1989 einige Phänomene, die Marx' These bestätigen. Dazu zählt beispielsweise das rabiat vorgetragene Bemühen der seit Herbst regierenden Nationalkonservativen, Posten für Vorstände und Aufsichtsräte großer Staatsunternehmen mit eigenen Parteikadern oder Sympathisanten zu besetzen

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Die renommierte polnische Soziologin Maria Jarosz hat nun ein neues Buch vorgelegt ("Macht, Privilegien, Korruption - Die polnische Gesellschaft 15 Jahre nach der Wende"). Darin beweist sie, dass derlei Rochaden...

 
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