Regierung Merkel
Dicke Bretter, dürftige Ergebnisse

Als Angela Merkel vor einem Jahr ins Amt trat, waren die Erwartung groß - und die Ankündigungen der Kanzlerin durchaus vollmundig. Doch die Neugier auf die Frau aus dem Osten ist inzwischen der Ernüchterung gewichen. Politische Beobachter, die nach einem Jahr großer Koalition Bilanz ziehen, lassen kaum ein gutes Haar an der Regierung Merkel.

DÜSSELDORF. Mit der Macht kamen die Aufgaben. "Wir wissen, wir haben dicke Bretter zu bohren", umschrieb Angela Merkel die Herausforderungen für ihre Regierung. "Niemand", sagte sie nach dem Amtsantritt, "kann uns daran hindern außer uns selbst." Genau darauf scheint es hinauszulaufen - Beobachter, die nach einem Jahr großer Koalition Bilanz ziehen, lassen kaum ein gutes Haar an der Regierung Merkel.

"Die Machtpolitikerin Merkel kommt an die Grenzen ihrer Möglichkeiten", schreibt Marc Beise. Der Titel seines soeben erschienenen Buches ist gleichsam das Fazit desselben: "Deutschland falsch regiert - Das Elend der kleinen Schritte". Die Neugier auf die Frau aus dem Osten...

 
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