Renommierter Medienpreis
Grimme-Preis zeigt sich fußballbegeistert

Die Fußball-WM im vergangenen Sommers, Jobsuche in Zeiten der Arbeitslosigkeit und türkische Mitbürger: Die Themen des vergangenen Jahres und auch der Zukunft spiegeln sich bei den Preisträgern des Adolf-Grimme-Preises wieder. Die zwölf Preisträger des Medienpreises stehen nun fest.

HB DÜSSELDORF. Sönke Wortmanns Fußball-WM-Dokumentation „Deutschland. Ein Sommermärchen“ wird mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet. Der Regisseur habe das Medienereignis des vergangenen Jahres gekrönt, erklärte die Jury am Mittwoch bei der Bekanntgabe der Preisträger in Düsseldorf. Die Preise in der neuen Kategorie Unterhaltung gehen an Jürgen von der Lippes Pro-Sieben-Show „Extreme Activity“ sowie die ARD-Serie „Türkisch für Anfänger“.

Die Verleihung der Grimme-Preise findet am 30. März in Marl statt. Ein Preisträger stand schon vor der Bekanntgabe fest: Der Komiker Hape Kerkeling erhält die zusätzlich zu den regulären Preisen vergebene „Besondere Ehrung“ des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Zudem war er mit seiner Rolle als Horst Schlämmer zwei Mal in der Kategorie „Unterhaltung“ nominiert, ging dort aber leer aus.

Zu den Preisträgern gehören in der Kategorie Fiktion unter anderem „Meine verrückte türkische Hochzeit“ (Pro Sieben) und „Polizeiruf 110: Er sollte tot“ (ARD/RB), in der Kategorie Information und Kultur unter anderem „Deutsche Lebensläufe: Fritz Lang“ (ARD/SWR) sowie „Stellmichein!“ (ZDF/Arte). Insgesamt wird die Auszeichnung in diesem Jahr zwölf Mal vergeben.

Nominiert waren 68 Filme, Schauspieler, Regisseure und Kameramänner, zum Beispiel Entertainer Stefan Raab und wie „Dresden“ oder die „Rückkehr des Satans“.

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