Saisonbilanz
Der Tatort feiert Premiere im Weltall

Der „Tatort“ hat Fans in der ganzen Welt. Und nun steigert er seine Quote auch noch im Weltraum. Krimifans müssen sich ab Pfingsten aber in Geduld üben. Denn die beliebte Krimireihe geht in die Sommerpause. Eine Bilanz.
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DüsseldorfDas Böse ist am Sonntagsabend ein gern gesehener Gast in deutschen Wohnstuben – und nicht nur dort. Selbst für Alexander Gerst, den deutschen Astronauten an Bord der internationalen Raumstation (ISS) gehört der „Tatort“ zum Wochenausklang.

Damit der Weltraumfahrer auf dieses lieb gewonnene Ritual nicht verzichten muss, legt der WDR für ihn neue Folgen als mp4-Datei auf einem Server der Europäischen Weltraumorganisation ESA ab. Von dort kann sich der Geophysiker die Krimis während seiner Weltraummission hochladen.

Irdische Zuschauer brauchen um 20.15 Uhr bloß die Eins auf der Fernbedienung zu drücken. Den vorerst letzten neuen „Tatort“ bekommen alle am Pfingstmontag zu sehen. In den nächsten acht Wochen gibt es dann nur Konserven.

Mit den Stuttgarter Kommissaren Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare), die nach einem verdächtigen „Freigang“ ermitteln, geht am Wochenende eine spannende Tatort-Saison zu Ende. Durch neue Teams hat das Format an Farbe und Facettenreichtum gewonnen. Was im sonst noch Gedächtnis blieb: 

Die Aufreger

Einen regelrechten Schock bei ihren Zuschauern lösten die Teams aus Köln und München aus. Gleich zu Beginn des Jahres hauchte Franziska (Tessa Mittelstaedt), die beliebte Assistentin der beiden Kölner Kommissare Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) ihr Leben aus.

Die für Kölner Verhältnisse ungewöhnlich brutale und beklemmende Folge „Franziska“ durfte aus Jugendschutzgründen erst um 22 Uhr gesendet werden. In den folgenden Episoden experimentierten die Domstädter mit verschiedenen Charakteren, um einen adäquaten Ersatz für Franziska zu finden. Bisher ohne durchschlagenden Erfolg.

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