Sibylle Herbert über den Alltag in Arztpraxen
Zweiklassenmedizin in Deutschland

Passend zu den hitzigen Debatten über die verschobene Gesundheitsreform erscheint jetzt ein Buch, das für noch mehr Zündstoff sorgen könnte Anhand vieler, zum Teil schockierender Beispiele aus dem Alltag zeigt Sibylle Herbert in ihrem Buch "Diagnose: unbezahlbar", welche Ungerechtigkeiten im Gesundheitssystem bestehen.

HB KÖLN. Viele Politiker betonen, dass jeder Patient eine ausreichende und wirtschaftliche Behandlung bekommt. Doch trotz des hohen medizinischen Niveaus in Deutschland bleiben bestimmte Untersuchungen, Medikamente und Therapien Privatversicherten vorbehalten, wie die Journalistin Herbert schreibt. Die Medizin mache rasante Fortschritte, die Kosten explodierten, und die Mittel seien begrenzt. Die Autorin hat Ärzte in ihrem Alltag begleitet und auch Kassenvertreter mit ihren beängstigenden Beobachtungen konfrontiert.

Das 304 Seiten starke Sachbuch ist spannend und in einer schnörkellosen, sehr verständlichen Sprache geschrieben, hat aber auch manche Längen.

So lehnt eine Kasse die Kostenübernahme für ein neues, teures Medikament ab, das das Leben einer...

 
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