Skulpturen auf dem Kunstmarkt
Vom Stiefkind zum Hype

PremiumDie Skulptur hat sich auf dem Kunstmarkt vom wenig gefragten Beiwerk zum Auktionsstar gemausert. Rodin, Mondrian und Brancusi heißen die Lieblinge der Saison. Ein Blick auf die Marktentwicklung der vergangenen Jahre.

BerlinNoch vor gut zwei Jahrzehnten wurde die Skulptur der Klassischen Moderne und der Nachkriegsära auf den Kunstmärkten eher als Beiwerk der alles beherrschenden Malerei betrachtet. Reine Skulpturensammler gab es kaum, eine wohlbedachte Mischung der Gattungen war noch an der Tagesordnung. Einer der großen Einzelgänger, der schon in den 1960er-Jahren begonnen hatte, mit Werken von Jean Arp und Henry Moore eine weltumspannende Skulpturensammlung aufzubauen, war der texanische Immobilienzar Raymond D. Nasher. 30 Jahre später in einem Interview befragt, warum er sich damals für die Plastik entschieden hatte, gab er die pragmatische Antwort: „Keiner wollte sie. Das gab mir große Chancen.“

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%