Skurrile ZDF-Show
Heino, ein Gewichtheber und die Pornoqueen

Comedian Michael Kessler verwandelt sich heute in Schlagersänger Heino. Mit dem Original führt er Selbstgespräche. Bei Gewichtheber Steiner gelang das gut. Schwerer wird das jedoch bei Ex-Pornodarstellerin Gina Wild.
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DüsseldorfFür manchen mag das Bild des doppelten Heino durchaus Gruselfaktor haben. Für seine Fans dürfte es ein Spaß werden, wenn sich Comedian Michael Kessler („Switch Reloaded“) heute die weißblonde Perücke und die schwarze Brille aufsetzt.

Der Schauspieler heftet sich in seiner neuen Reihe „Kessler ist…“ zwei Wochen an die Fersen diverser Promis wie Heino und verwandelt sich schließlich in sie. Höhepunkt am Ende der Sendung ist ein Selbstgespräch zwischen dem Gaststar und seinem Klon.

Der Schlagersänger gehört wie der Gewichtheber Mathias Steiner, die Ex-Pornoqueen Michaela Schaffrath und der Tanzjuror Joachim Llambi zu den Mutigen, die sich auf das Fernsehexperiment von ZDF Neo eingelassen haben.

In der ersten Folge nahm sich Verwandlungskünstler Kessler den früheren Gewichtheber Matthias Steiner zur Brust. Im Gedächtnis geblieben ist der Sportler vor allem, weil er neben seiner Goldmedaille bei der Olympiade 2008 ein Foto seiner verstorbenen ersten Frau hochhielt.

Um sich Steiners Charakter anzunähern, recherchierte der Schauspieler in dessen Vorleben und Umfeld.  Das geriet nur stellenweise komisch, etwa, als sich der schmalbrüstige Kessler neben dem Modell-Athleten vor dem Spiegel aufbaute und selbstbewusst sagte: „Die Figur stimmt schon mal“.

Höhepunkt auch dieser Folge aber war die Konfrontation des Gastes mit seinem Double Kessler. Am Ende saß der echte Matthias Steiner seinem Spiegelbild gegenüber und stellte die Fragen, die viele Zuschauer in manch öder Talkshow so vermissen. So fragte Steiner etwa, ob es etwas gebe, wovor der ehemals stärkste Mann der Welt Angst habe.

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