Premium Staatliche Museen Berlin Cross-over mit Ermüdungseffekt

Die kulturübergreifende Zusammenschau von Epochen und Kulturen reproduziert oberflächliche Einsichten, die keinesfalls neu sind. Eine Kritik an den jüngsten Ausstellungen in der Humboldt-Box und im Bode-Museum.
Blick in die Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“. Quelle: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker
Kulturvergleich auf der Museumsinsel in Berlin

Blick in die Ausstellung „Unvergleichlich. Kunst aus Afrika im Bode-Museum“.

(Foto: Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker)

BerlinIn der Mitte der Rotunde des Alten Museum steht, umringt von Standfiguren der griechisch-römischen Götterwelt, die Vishnu-Figur eines südindischen Tempels. Im Neuen Museum waren Artefakte der ägyptischen und der chinesischen Hochkultur auf Zeit verbunden. Der Doppelblick sollte zeigen, dass „beide Gesellschaften die Entwicklung des Menschengeschlechts entscheidend prägten“; eine Einsicht, die keineswegs neu ist und durch spektakuläre Objekte der Schau, darunter eine ägyptische Mumienhülle und ein chinesisches Totengewand in Jade, plakativ demonstriert wurde.

 
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