Stiglitz-Buch „Die innovative Gesellschaft“
Vater Staat ist wieder da

PremiumIn seinem neuen Buch entwickelt der Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz eine theoretische Begründung für einen allmächtigen Staat als Denker und Lenker. Doch überzeugend ist sie nicht.

DüsseldorfMit der Bewältigung der Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise tut sich nicht nur die Weltwirtschaft sehr schwer, auch die Wirtschaftswissenschaft hat damit ihre Not. Die Realität hat das Dogma der jederzeit effizienten Märkte widerlegt. Eine neue, eigentlich alte Erzählung gewinnt mehr und mehr die Oberhand: das Narrativ vom Staat als dem eigentlich besseren Lenker des wirtschaftlichen Geschehens. Was fehlt, ist eine umfassende theoretische Begründung des Kurswechsels. Genau die versuchen Joseph Stiglitz, Träger des Alfred-Nobel-Gedächtnispreises für Wirtschaftswissenschaften, und sein Mitautor Bruce Greenwald mit „Die innovative Gesellschaft“ zu liefern.

Die beiden Professoren der Columbia University in New York...

 
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