Streit um den Welfenschatz: Die Verlierer stehen schon fest

Streit um den Welfenschatz
Die Verlierer stehen schon fest

PremiumNur eine PR-Kampagne für einen Vergleich? Die Nachfahren eines jüdischen Kunsthändlerkonsortiums klagen in den USA gegen die Bundesrepublik Deutschland auf Herausgabe der 43 kostbaren Kreuze, Kelche und Kultobjekte.

Berlin, DüsseldorfDer Welfenschatz ist einer der Hauptattraktionen im Berliner Kunstgewerbemuseum. Der ehemalige Reliquienschatz des Braunschweiger Doms besteht aus insgesamt 42 kostbaren Kultobjekten aus Email, Gold und Silber aus dem 11. bis 15. Jahrhundert.

Nicholas O’Donnell, Anwalt aus Boston, hat vergangene Woche zusammen mit seinem deutschen Kollegen Markus Stötzel in der US-amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. Klage eingereicht. Mit der Klage fordern sie die Rückgabe des Welfenschatzes, der schon mehrfach für Schlagzeilen gesorgt hatte. Beklagt sind Bundesrepublik Deutschland und ihr Museumsverbund Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die von Bund und Ländern getragen wird. Kläger sind die Erben von lediglich zwei der vier Kunsthändler,...

 
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