Über Menschen, die eine Menge für Geld tun, schreiben zwei New Yorker Autoren – natürlich auch für Geld
Zauberberg für Arbeitsscheue

Was tun Menschen alles für Geld? Verkaufen sie sich, prostituieren sie sich? Je mehr die Wogen des globalisierten Turbokapitalismus über uns zusammenschlagen, desto schwerer fällt die Antwort. Zwei junge amerikanische Autoren versuchen es trotzdem.

Was sie zu sagen haben, ist höchst unterhaltsam und eine schonungslose Groteske auf die Zwänge der modernen Welt. Vor zehn Jahren hatte der New Yorker Journalist und Drehbuchautor David Gilbert, der unter anderem für „The New Yorker“ und „GQ“ schreibt, die Idee zu seinem Romanerstling. Er sollte, so bekennt Gilbert, ein „Zauberberg für Arbeitsscheue“ werden, „düster, komisch, absurd“.

Mit koketter Selbstironie fährt er fort, er müsse „den perfekten Roman liefern, neben dem Saul Bellow wie ein Stümper aussieht“. Mit den „Normalen“ ist Gilbert auf dem besten Weg. Authentischer lässt sich die Welt in einem hermetisch abgeriegelten Medizinlabor kaum darstellen, in...

 
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