Umbau hat eine halbe Milliarde Dollar gekostet
Neues MoMA löst Begeisterungsstürme aus

Nach einem fast drei Jahre währenden Um- und Erweiterungsbau, der nahezu eine halbe Milliarde Dollar (rund 400 Mill. €) gekostet hat, öffnet das Museum of Modern Art (MoMA) am Samstag (20.11.) wieder seine Pforten.

HB NEW YORK. Die Begeisterung der ebenso sehr an Kunst interessierten wie durch ein enormes Kunstangebot verwöhnten New Yorker kannte schon vorher kaum Grenzen. Mit seinem „sensationellen neuen Aussehen“, jubelte das Massenblatt „New York Daily News“, gehöre das MoMA zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der amerikanischen Kulturhauptstadt, gleichrangig dem Empire State Building und dem Rockefeller Center.

„Nichts anderes als Manhattan selbst“, symbolisiert das neue MoMA für dessen hoch gelobten japanischen Architekten Yoshio Taniguchi. „Der Skulpturengarten im Zentrum steht für den Central Park, und die Museumsbauten ringsherum stehen für die Häuser der City mit ihren verschiedensten Formen und Funktionen.“

Einzigartig sei der Bau in die Mitte der Wolkenkratzerinsel eingepasst worden, lobte auch die „New York Times“. Übereinstimmend heben Experten hervor, dass die großzügig geschnittenen und von Licht durchfluteten Ausstellungsräume endlich eine angemessene Präsentation der weltweit bedeutendsten Sammlung moderner Kunst ermöglichen.

>>> Bildergalerie: Das neue Museum of Modern Arts

Dafür wurde der Museumskomplex an der Westseite mit einem neuen Ausstellungsgebäude verbunden. Der Rockefeller-Skulpturengarten wurde ausgedehnt und ist nun von allen Seiten aus durch gewaltige Fenster zu bewundern. An der Ostseite entstand in vorhandenen Häusern, die dazugekauft wurden, ein Studien- und Forschungszentrum. Die Innenräume des alten Hauptgebäudes, das 1939 nach Entwürfen von Edward Durell Stone fertig gestellt und seitdem bereits drei Mal umgebaut worden war, ließ Taniguchi so weit wie möglich offen gestalten.

Der Japaner habe das Museum, das mit der Wiederöffnung zugleich den 75. Jahrestag seiner Gründung feiert, „nahezu neu erfunden“, schrieb das Stadtmagazin „New York“. Journalisten aus aller Welt konnten sich bereits davon überzeugen, dass es Taniguchi gelungen ist, die unterschiedlichen Bauten aus den Anfangsjahren mit jenen der zwei Erweiterungsphasen in den Sechzigern und Achtzigern und den jetzt hinzu gekommenen Gebäuden harmonisch zu verbinden.

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