Unkonventionelles Rahmenprogramm soll für Stimmung sorgen
art.fair geht in die zweite Runde

Gleichzeitig zur Art Cologne findet die Kunstmesse art.fair im Kölner Palladium statt: 55 Galerien und 150 junge Künstler stellen in einer alten Industriehalle aus, und keines der angebotenen Kunstwerke kostet mehr als 5 000 Euro.

HB KÖLN. Die Kölner Kunstmesse art.fair geht in die zweite Runde. Wie bei der Prämiere im vergangenen Jahr findet die Messe parallel zur Art Cologne im Kölner Palladium statt (28.10.-01.11.2004). Die junge Messe bleibt ihrem Konzept treu: Keiner der ausstellenden Künstler ist vor 1960 geboren und bis auf ein Ausnahme-Exponat dürfen die Werke nicht mehr als 5 000 Euro kosten. Gezeigt werden gegenständliche und abstrakte Kunstwerke in Form von Malerei, Fotographie, Skulptur, Installation, Grafik und Video. Die teilnehmenden Galerien kommen Japan, USA, Australien und ganz Europa.

"Die Messe steht unter dem Motto: „Enjoy contemporary art!“ und wird von einem internationalen Rahmenprogramm begleitet", erläutert Andreas Lohaus, der für die Planung der noch jungen Messe verantwortlich ist. Die Veranstaltungen finden in den beiden Foyers des Palladiums statt, vor den Messetoren und auf der neuen „Piazza“ - einem Loungebereich inmitten zeitgenössischer Kunst.

Mit der animierten Art Show „Electronic Energy“, für das eine Gruppe von 12 internationalen Media-Künstlern – die „digitale Coleur“ – eigens zur art.fair 60 Arbeiten schaffen wird, wollen die Veranstalter ein Highlight setzen: Die digitale Kunstwerke werden auf einer Fläche von 36 x 12 Metern auf das gegenüberliegende E-Werk projiziert. Natürlich und künstlich erzeugte Blitze sollen den Zuschauer verzauber und die Verbindung zwischen den einzelnen Werken herstellen.

Erstmals in diesem Jahr findet die „Grafitti Street Gallery" statt. Vor den Messetoren können sich Besucher von dem Können der Sprayer überzeugen. Auch Musikfreunde sollen auf ihre Kosten kommen. Dafür hat die art.fair die international bekannte Jazzsängerin Beverly Daley & the Band engagiert. Zudem legen DJs wie Hans Nieswandt, auch bekannt unter dem Projekt "Whirlpool-Production", Jim Avignon oder DJ Sputtnik auf.

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