Villa Grisebach
Gemischte Ergebnisse

PremiumBei den Auktionen in der Berliner Villa Grisebach gab es drei Millionenzuschläge und brillante Ergebnisse für Kunst des 19. Jahrhunderts. Insgesamt aber agierten die Sammler und Händler eher verhalten.

BerlinEs waren Tage voller Kontraste. In den sieben Frühjahrsauktionen der Villa Grisebach wurden insgesamt 18,8 Millionen Euro umgesetzt. Es gab drei Millionenzuschläge und distinguierte Telefongebote vor allem bei der Kunst des 19. Jahrhunderts und der Auktion ausgewählter Werke. Aber eine generelle Tendenz, sich an der unteren Schätzung zu orientieren, war nicht zu übersehen.

Angst vor dem drohenden Kulturgutschutzgesetz hat hier schon im Vorfeld viele Impulse bei Bietern und Einlieferern abgewürgt. Nach Aussage des geschäftsführenden Gesellschafters Bernd Schultz, der zum Ende dieses Jahres aus dem operativen Geschäft aussteigt, muss das Berliner Haus jetzt „überhöhte Risiken eingehen, um den Laden am...

 
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