Premium Villa Grisebach Geschmackswechsel mit Folgen

Das Berliner Auktionshaus Villa Grisebach spricht mit gezielten Maßnahmen jüngere Käufer an. Davon profitiert die Sparte zeitgenössische Kunst. Erfolgreich schneiden auch das 19. Jahrhundert und die Fotografie ab.
Für sein "Porträt Helene Weigel" (1928) erzielte Grisebach den Rekordpreis von 600.000 Euro mit Aufgeld. Erworben hat es der Berliner Händler Wolfgang Wittrock. Quelle: Fotostudio Bartsch, Karen Bartsch, Berlin / Grisebach GmbH
Rudolf Schlichter

Für sein "Porträt Helene Weigel" (1928) erzielte Grisebach den Rekordpreis von 600.000 Euro mit Aufgeld. Erworben hat es der Berliner Händler Wolfgang Wittrock.

(Foto: Fotostudio Bartsch, Karen Bartsch, Berlin / Grisebach GmbH)

BerlinEine Verjüngung des Kundenstamms bringt immer auch eine Geschmacks-Veränderung mit sich. Das konnte man in den Herbstauktionen der Villa Grisebach erkennen, die im Segment der Klassischen Moderne so manche Blütenträume nicht erfüllte, aber bei der von jüngeren Sammlern begehrte zeitgenössischen Kunst keinen Wunsch offen ließ. Hier summierten sich die Zuschläge auf den bisherigen Höchststand von 6,5 Millionen Euro, was fundamental zu dem offiziellen Gesamtergebnis von 24 Millionen Euro inklusive Aufgeld für die gesamte Auktionsfolge beitrug. Das Ergebnis liegt in der Mitte der Vorausschätzung.

 

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