Villa Grisebach
Geschmackswechsel mit Folgen

PremiumDas Berliner Auktionshaus Villa Grisebach spricht mit gezielten Maßnahmen jüngere Käufer an. Davon profitiert die Sparte zeitgenössische Kunst. Erfolgreich schneiden auch das 19. Jahrhundert und die Fotografie ab.

BerlinEine Verjüngung des Kundenstamms bringt immer auch eine Geschmacks-Veränderung mit sich. Das konnte man in den Herbstauktionen der Villa Grisebach erkennen, die im Segment der Klassischen Moderne so manche Blütenträume nicht erfüllte, aber bei der von jüngeren Sammlern begehrte zeitgenössischen Kunst keinen Wunsch offen ließ. Hier summierten sich die Zuschläge auf den bisherigen Höchststand von 6,5 Millionen Euro, was fundamental zu dem offiziellen Gesamtergebnis von 24 Millionen Euro inklusive Aufgeld für die gesamte Auktionsfolge beitrug. Das Ergebnis liegt in der Mitte der Vorausschätzung.

 
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