Premium Wie die Kunstszene über den Brexit denkt Geteilte Ansichten

Der Kunsthandel in London ist in seiner Haltung zum drohenden Brexit tief gespalten. Die Künstler sind für den Verbleib. Aber so mancher Galerist ist insgeheim für den Austritt.
Eines von 26 Plakatmotiven von Wolfgang Tillmans. Alle werben für Großbritanniens EU-Mitgliedschaft. Quelle: Wolfgang Tillmans.
Wofgang Tillmans EU Campaign

Eines von 26 Plakatmotiven von Wolfgang Tillmans. Alle werben für Großbritanniens EU-Mitgliedschaft. Quelle: Wolfgang Tillmans.

LondonLondon ist nach New York weltweit die wichtigste Drehscheibe für den Kunsthandel. Die Branche profitiert hier von der günstigen Einfuhrumsatzsteuer (fünf Prozent), Londons Position als zentralem Verkehrskreuz und der Anziehungskraft der Stadt als Kulturzentrum. Ein Ja zum Brexit am 23. Juni würde die Rahmenbedingungen ändern, London hätte dann seine Attraktivität als Standort eingebüßt, meinen in der Kunstszene die Befürworter von Großbritanniens EU-Mitgliedschaft. Banken und einige große Wirtschaftsunternehmen drohen schon seit einiger Zeit mit der Abwanderung. Doch die Haltung zum Brexit ist insgesamt so gespalten wie der Kunstmarkt uneinheitlich.

Die Künstler marschieren voran

 
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