Bußgeldkatalog
Verkehrssündern drohen härtere Strafen

Verkehrssünder werden ab 1. Mai härter bestraft. Vor allem Drängler hinter dem Steuer müssen mit höheren Strafen rechnen.

HB STUTTGART. Für zu dichtes Auffahren liegt die Höchststrafe künftig bei einer Geldbuße von 250 Euro, einem dreimonatigen Fahrverbot und vier Punkten in der Flensburger Verkehrssünderdatei, wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt.

Aus dem neuen Bußgeldkatalog gehe hervor, dass für die Höhe der Sanktionen die jeweiligen Geschwindigkeiten und die nach dem halben Tachowert berechneten Abstände zum vorausfahrenden Fahrzeug maßgeblich seien. Wer zum Beispiel mit einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde weniger als sieben Meter - also weniger als ein Zehntel des halben Tachowerts - auffährt, muss dem ACE zufolge mit der verschärften Höchststrafe rechnen.

Darüber hinaus wird auch Fehlverhalten an Bahnübergängen künftig härter bestraft. Wer trotz Blinklichts nicht wartet, muss mit einem Bußgeld von bis zu 150 Euro und einem Monat Fahrverbot rechnen, wie die Deutsche Verkehrswacht deutlich macht. Wer eine geschlossene Schranke umfährt, riskiert gar bis zu 450 Euro Geldstrafe und einen Führerscheinentzug von drei Monaten.

Schließlich ist vom 1. Mai an die Pkw-Ausrüstung nach ACE-Informationen noch stärker an die Wetterverhältnisse anzupassen. Zur geeigneten Ausrüstungen gehören demzufolge eine entsprechende Bereifung oder auch Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer also künftig bei Schnee mit Sommerreifen fährt, riskiert eine Verwarnung in Höhe von 20 Euro, bei zusätzlicher Behinderung des Verkehrs sogar 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.

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