Dress for Succes
Mehr Farbe für die Füße

In diesen Zeiten muss Mann gut geerdet sein. Dazu gehört auch das richtige Schuhwerk. Die Schuhmesse GDS in Düsseldorf zeigt die neusten Trends - und wählte den Oberarzt aus der Sachsen-Klinik zum Schuhmann des Jahres.
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DüsseldorfMode braucht Trendsetter, Vorbilder. Den Krawattenmann des Jahres kennen wir ja: 2011 war das Hape Kerkeling. Jetzt gibt es auch einen Schuhmann des Jahres. Er wurde gerade in Düsseldorf geehrt, heißt Bernhard Bettermann, besser bekannt als Dr. Martin Stein, Oberarzt der Chirurgie in der Sachsenklinik. Der Fernsehserienheld in weiß ist bekennender Schuh-Fan. Vielleicht fiel er der Jury aber auch auf, weil er eine zum Thema so schön passende Titelrolle vorweisen kann: „So weit die Füße tragen“.

Jedenfalls trat der bodenständige drahtige Doc Martin (Jahrgang 1965, Familienvater, 1,85 Meter groß, Schuhgröße 45) ganz locker und sehr selbstbewusst in schlichten braunen Wildleder-Schuhen zum gedeckt-grauen Anzug auf.

Muss er in der Sachsenklinik meist in Serie weiße Bequem-Treter tragen, so liebt Schuhmann Bettermann als Privatmann, wie er gesteht, die Abwechslung zu Fuß, von klassisch-business über Sneaker, Sandalen bis hin zu Cowboy-Boots. Sein Favorit: Chelsea-Boots, weil man aus ihnen so bequem rein- und rausschlüpfen kann und sie auch gut zum Anzug gehen.

Chelsea-Boots sind auch die Renner auf der laufenden Schuhmesse. Schon in den 60-er Jahren waren diese Paare mit den charakteristischen seitlichen Elastikeinsätzen beliebt als Beatles-Boots. Wie sie in der nächsten Saison daherkommen: mit kontrastfarbenen Einsätzen. Das ist der Kick in der Schuhmode und bringt mehr oder weniger unauffällig auf Schritt und Tritt Farbe in die Gesamterscheinung der Mode.

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Von Cognac bis Weinrot

Kommentare zu " Dress for Succes: Mehr Farbe für die Füße"

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  • Wenn man bei einem Mann über Schuhe redet, dann sollte das Wort "Mode" keine Rolle spielen.

  • Es ist eine Lust, sich gute Schuhe zu kaufen. An den "Tretern" erkennt man sofort, wer vor einem steht.
    Wenn man in eine Auswahl in Paaren investiert, läuft man sie im Wechsel gleichmäßig und Fussgesund ab. Das Geld ist über viele Jahre gut angelegt, denn jeden modischen Gag musss man ja nicht mitmachen.

  • Und der Orthopäde freut sich anschließend über den Zuwachs an Kundschaft, der er Einlagen andrehen kann, weil trotz der ach so schicken Schuhen so ziemlich alles von Knick-Senk-Spreiz-Fuß bis hin zu Hallux Valgus haben...

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