Dryuary – Trockener Januar
Was ein alkoholfreier Monat alles bringt

Nach Weihnachtsfeiern und Neujahrskater erscheint ein Monat Alkoholpause als gar nicht mal so dröge. Die Wirkung klingt verlockend – doch 31 Tage ohne Drinks entpuppen sich als Herausforderung. Eindrücke eines Trends.
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New YorkIm Januar greifen immer mehr Menschen zu Smoothie und Apfelsaftschorle statt zu Bier und Wodka-Lemon – viele von ihnen für den gesamten Monat. Schon berichten Blogger darüber, welche Wirkung diese 31-Tage-Abstinenz hat, für die Alkoholgegner Kunstworte aus „dry“ und „January“ gebildet haben: „Dryuary“ oder „Drynuary“. Es bedeutet: trockener Januar.

Die Abstinenzler auf Zeit schwärmen davon, wie viel besser sie schlafen, wie viel mehr sie auf die Reihe bekommen und wie sich ihr Lebensgefühl ins Optimistische dreht. Die Dauernüchternheit bringt angeblich sogar die Haut zum Strahlen. Und auf jeden Fall den Verstand.

Für die Lifestyle-Website „Refinery 29“ etwa beschreibt „Dryuary“-Veteranin Elettra Wiedemann, wie ihr ein alkoholfreier Januar letztlich auch einen ehrlichen Blick auf sich selbst und auf ihren Freundeskreis bescherte. „Dir fällt auf, dass sich dein Sozialleben um Essen und Trinken dreht“, schreibt sie.

Nüchtern betrachtet bemerkt Wiedemann endlich, wer immer wieder dieselben Geschichten und Witze erzählt. Sie langweilt sich und knüpft über Kaffee und andere nicht-alkoholischen Getränke neue Freundschaften. Für sie hat der alkoholfreie Januar einen langen Nachhall. Auch die Wirtschaftswelt horcht auf.

Könnte ein alkoholfreier Januar etwa die Produktivität steigern? Zumindest führt der Trend schon einmal zu erhöhter Kreativität, was Getränkekarten angeht. Jeden Januar schwappen neue Kreationen von Mocktails – alkoholfreien Cocktails – über die Tresen. Dennoch lamentieren die Bartender.

Gaststätten und Bars hätten doch im Januar schon genug damit zu kämpfen, dass die Leute in den ersten Tagen des neuen Jahres guten Vorsätzen folgen und weniger essen, trinken und ausgehen, heißt es. Auf der anderen Seite sieht die Wirtschaftswelt im trockenen Januar ihre Chance.

Kommentare zu " Dryuary – Trockener Januar: Was ein alkoholfreier Monat alles bringt"

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  • "Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

    @ Herr Hoffmann

    ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
    Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

    "Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
    Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

    es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


    @Porters

    VIELEN DANK Herr Porters,
    es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
    Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
    Schön das Sie das zu schätzen wissen.

    Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
    Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

    ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

    Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

    das ist unser geliebter

    SPIEGEL

    Danke

  • Das wäre nicht tragisch.

    Ein Veggyday fehlt noch.

    Cannabis funktioniert jetzt auch in Deutschland. <http://www.boerse-frankfurt.de/aktie/Deutsche_Cannabis-Aktie>

    Deutsche Cannabis mit 123% im Plus.

    Jetzt fehlt noch durch die Grünen gefordert Sexassistentin für Pflegebedüftige und dann noch eine Aktie von einem mobilen Puffanbieter aus der Erosszene aus Frankfurt a.M.

    Oder anders ausgedrückt. Mit Scheiße wird man Millionär.

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

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