Exorbitante Zimmerpreise
Wie man in New York nicht abgezockt wird

Übernachten im Big Apple ist teuer. 212 Euro kostet ein Doppelzimmer im Schnitt. Doch wer genau guckt, findet auch Schnäppchen oder preiswerte Privatwohnungen. Ein Übernachtungs-Wegweiser für die Stadt, die nie schläft.
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New YorkDer Hotelgast in New York muss drei Tatsachen akzeptieren: Die Zimmer sind klein, laut und vor allem teuer. Hotels in New York gehören seit Jahren zu den teuersten der Welt. Ein Doppelzimmer kostet meist um die 200 Dollar. Dazu kommen noch Mehrwert- und Belegungsteuer. Frühstück inklusive – oftmals Fehlanzeige!

Billy und Rainer Retzlik aus Hamburg, reisen seit sieben Jahren jedes Jahr nach New York. Früher haben sie Design Hotels gebucht, doch die Zeiten haben sich geändert.

„Wir haben gemerkt, es ist alles so teuer in New York geworden. Nicht nur die Hotels, auch die Lebenshaltungskosten. Jetzt gehen wir in ein einfacheres Hotel, ohne Designermöbel, dafür mit einer kleinen Küche, dann müssen wir nicht immer teuer essen gehen“, erzählt Billy.

Nebensaison - das ist in der Stadt, die nie schläft, ein Fremdwort. Besonders hoch sind die Preise im Frühjahr, im Herbst und jetzt - in der Vorweihnachtszeit. Vor allem in den vergangenen zwei Wochen sind die Preise kräftig angestiegen. 212 Euro kostet ein Doppelzimmer in den Adventswochen im Durchschnitt. Das hat das Hotelbuchungsportal HRS errechnet.

Damit erhöhen sich die Hotelpreise in New York im Advent im Vergleich zum Gesamtjahr 2011 um 17,6 Prozent. Marjan Inbar vom New Yorker Tourismusbüro bestätigt: „Der Zeitraum zwischen Thanksgiving und Weihnachten ist der beliebteste für New York Besucher. Die noch günstigsten Angebote gibt es in der Woche vor Weihnachten.“

Wer nach preiswerten Alternativen sucht, merkt schnell, dass diese oft abgelegen sind oder zumindest nicht mehr in Manhattan liegen, wo die Haupt-Attraktionen für die Besucher sind.

Geld kann sparen, wer auf eine Art „Überraschungsbuchung“ zurückgreift. Bei Anbietern wie Hotwire.com kann man günstig Hotels buchen, wobei man sich lediglich für Hotelklasse und -eigenschaften, Stadtteil und Preis entscheidet, das Hotel wird einem letztendlich vom Anbieter zugewiesen.

Allerdings erst nach der Buchung. Dadurch kann man oft ein Schnäppchen machen. Viele hochklassige Hotels verscherbeln ihre unbelegten Zimmer über diese Buchungsportale zu Preisen, die sie niemals veröffentlichen würden.

Kommentare zu " Exorbitante Zimmerpreise: Wie man in New York nicht abgezockt wird"

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  • Es stimmt ,dass in NYC die Zimmer klein und teuer sind.Natuerlich nicht nur in der Adventszeit.
    Aber es gibt natuerlich Alternativen.
    Im Januar fangen die wirklichen Sales an und auf dem Kulturkalender gibt es eine Menge Angebote.
    Ubrigens das Vermieten von Zimmern und Wohnungen unter 30 Tagen Mietdauer ist in NYC illegal.
    So gelesen im Magazin New York vom 5.12. Seite 80.
    Das gilt auch fuer airbnb.com.
    Fuer den Autor ,bitte vorher besser recherchieren.

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