Griechenland-Tour
18 Loch im Mittelfinger

Große Touristenströme sucht man in Griechenlands Norden vergeblich. Dabei gibt es zwischen Thrakien und Makedonien noch einiges zu entdecken: Kaum sonst gibt es diesen Einklang zwischen Natur und Geschichte.

Hier oben im Norden hausen noch Bären und Wölfe, kümmern sich Ranger um einmalige Populationen diverser Adler- und Geierarten, die in Europa einzigartig sind. Tausende von Flamingos und Pelikanen überwintern hier. Kaum bekannt ist sie, die wilde, fast unberührte Natur des Nordens, zwischen der Halbinsel Chalkidike gelegen und dem Evros-Delta an der Grenze zur Türkei. Eingebettet in eine urwüchsige Natur weht durch den „wilden“ Norden Griechenlands aber auch ein Hauch antiker Geschichte.

Ein Mietwagen ist unerlässlich, um den Gleichklang von Natur und Zivilisationsgeschichte zu erkunden.

Ausgangspunkt könnte das „Porto Carra Grand Resort“ auf der tiefgrünen Halbinsel Sithonia sein, dem mittleren Finger Chalkidikes. Porto Carras bezeichnet sich als das „umfassendste“ Ferienresort des Landes mit vier unterschiedlichen Hotels (mit dem 5-Sterne-Haus „Meliton“ im Zentrum), einem Casino, dem größten Yachthafen weit und breit („Marina des Porto Carras Grand Resort“), einem „Mega-Wellness-Zentrum“, einem internationalen Standards entsprechenden 18-Loch-Golfplatz sowie Tennis- und Reitsportanlagen.

Porto Carras ist am besten über den Flughafen von Thessaloniki, der zweitgrößten Stadt Griechenlands, zu erreichen. Von dort aus sind es noch rund eineinhalb Stunden Autofahrt (120 km).

Mehr Zeit braucht der Reisende, wenn er sich von Chalkidike auf den Weg nach Osten macht, um dabei Kultur mit Natur zu verbinden. Entlang der Küste, zwischen Stränden und Bergen, wechseln sich Fischerdörfer und archäologische Ausgrabungsstätten ab. Wichtige Stationen können Stagira (Geburtsort des Aristoteles) sein, Kavalla, Xanthi, Amfipolis und Philippi. Dann erreicht man die Küstenstadt Alexandroupolis, Hauptstadt Thrakiens. Auch sie kann als Ausgangspunkt gewählt werden, weil ihr Flughafen gut mit Athen verbunden ist.

Nur wer absolut nichts mit Natur, mit Fauna und Flora, am Hut hat, darf sich zwei nahe gelegene Höhepunkte entgehen lassen: das Evros-Delta, das zu den bedeutendsten Feuchtbiotopen der Welt gezählt wird, und den ebenfalls rasch zu erreichenden Wald von Dadia, ein teilweise streng geschütztes Refugium seltener Pflanzen und Tiere – darunter Raritäten wie Mönchsgeier.

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