Heute wäre Lady Di 50 Jahre geworden
Wie Diana die britische Monarchie veränderte

Von der zurückhaltenden Kindergärtnerin entwickelte sich "Lady Di" schnell zur glamourösesten Prinzessin, die das britische Königreich je sah. Und noch heute ist die Popularität von Diana ungebrochen.
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BerlinFast 14 Jahre ist es her, dass Diana Spencer ums Leben kam und noch immer ranken sich um ihren Tod zahlreiche Verschwörungstheorien. Erst jüngst sorgte ein Dokumentarfilm des Briten Keith Allen bei den Filmfestspielen in Cannes für Wirbel. „Unlawful Killing“ greift erneut Spekulationen um den tödlichen Unfall Dianas und ihres damaligen Geliebten Dodi Al Fayed auf. Doch auch sonst ist Diana präsent: So steckte ihr Verlobungsring am Finger von Kate Middleton, bis diese Dianas Sohn William heiratete. Am 1. Juli wäre Diana, die als 20-Jährige den britischen Thronfolger Charles geheiratet hatte, 50 Jahre alt geworden.

Nach ihrer Heirat mit dem fast 13 Jahre älteren Charles am 29. Juli 1981 wurde „Lady Di“ schnell von der schüchternen Kindergärtnerin zur glamourösen Repräsentantin des Königsreichs und später - nach der Trennung von Charles - zu einer „Königin der Herzen“. Das wollte sie zumindest sein, wie sie selbst einmal in einem Interview 1995 sagte.

In diesem Interview, das drei Jahre nach der Trennung von Charles und ein Jahr nach dem Bekanntwerden seiner Affäre mit Camilla Parker-Bowles geführt wurde, beschrieb Diana auch, wie zerrüttet ihre Ehe mit Charles tatsächlich war. Über seine Affäre mit Camilla habe sie von Anfang an, seit 1986, Bescheid gewusst. Sie bekannte sich zu Selbstmordversuchen und Bulimie ebenso wie zu ihrer Affäre mit dem Rittmeister James Hewitt.

Im August 1996 wurden Charles und Diana offiziell geschieden. Das große öffentliche Interesse an ihrer Person ließ aber auch danach nicht nach. Im Sommer 1997 gingen Bilder um die Welt, die die Princess of Wales - diesen Titel durfte sie auch nach der Scheidung behalten - zusammen mit Dodi Al Fayed, dem Sohn des ägyptischen Multimillionärs Mohammed Al Fayed, zeigten. Eine Provokation für das britische Establishment, mit dem sich Dodis Vater überworfen hatte.

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Mord- und Verschwörungstheorien nicht bestätigt

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