Lotto-Wahnsinn
Jackpot mit 640 Millionen Dollar in USA zu knacken

Ein 640 Millionen-Jackpot treibt die Spannung auf den Höhepunkt. Um ein Los zu ergattern ist jedes Mittel recht. Auch der Moderator der Ziehungsshow bereitet sich vor.
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San FranciscoAusnahmezustand im kalifornischen San Lorenzo. Der US-TV-Sender CBS 5 berichtet seit Freitag morgen von Schlangen vor einem Losverkaufsladen, von denen selbst Apple bei einer iPhone-Einführung nur träumen kann. Hunderte Menschen stehen geduldig rund um einen ganzen Häuserblock an, um in letzter Minute noch ein Ticket für die Ziehung der Mega Million Lotterie zu erstehen.

Der Jackpot hatte am Mittwoch die Markt von 500 Millionen-Dollar erreicht und war bis zum Freitag nach einem noch nie dagewesenen Kaufrausch auf 640 Millionen Dollar angestiegen, der höchste jemals ausgespielte Jackpot weltweit. Die Käufer in San Lorenzo wollen auf Nummer Sicher gehen, sie nehmen stundenlanges Warten in Kauf, um nur hier ihr Los zu erstehen. Der Laden in einem kleinen Einkaufszentrum hat in seiner Geschichte schon viermal Millionen-Gewinner verkauft. Und um selbst auch nur theoretischen Chancen auf den Mega-Gewinn durch Anstehen an einem „Glücksladen“ zu erhöhen, ist jedes Mittel recht.

In Georgia hat John Crow, der Moderator der Ziehung, die um 23:00 Uhr Ostküstenzeit stattfinden, angekündigt, er werde angesichts der Dimensionen diesmal auf sein legeres Outfit verzichten und einen Frack zur Ziehung der magischen sechs Zahlen tragen.

Sollte der Jackpot am Freitag wider erwarten nicht geknackt werden, wird bereits für die Ziehung am kommenden Dienstag die eine Milliarde-Dollar-Marke im Jackpot erwartet. Anzeigen könnten ihn die Werbe-Bildschirme in den Ausgabestellen nicht mehr: sie haben nur Platz für dreistellige Millionensummen.

Handelsblatt-Korrespondent Axel Postinett
Axel Postinett
Handelsblatt / Korrespondent

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