Ristorante Al 24
Bei der Signora in Turin

Ahnungslose gehen am Ristorante Al 24 garantiert vorbei. Von außen macht das Lokal mitten im Stadtzentrum von Turin nicht viel her. Doch von Einheimischen wird das Lokal gerade wegen seines unaufdringlichen Ambientes und der traditionell reichhaltigen Küche, die auch leichte Mittelmeerkost bereithält, geschätzt.

Die Plin, extra kleine Ravioli mit von Hand gedrückter Falte, sind nur gerade benetzt von Bratensaft. Trotzdem kommt der würzige Fleischgeschmack voll zur Geltung. Das Rinderfilet ist außen schön kross und innen weich wie Butter, bedeckt von einem Hauch Rucola. Weniger ist mehr, scheint das Motto des Ehepaares Claudia und Antonio Ceccarelli. Er kocht, sie kümmert sich um die Gäste.

Während die Signora als Appetitanreger köstliche Salzkringel mit Fenchelsamen bringt, kann sich der Gast in die Weinkarte vertiefen. Nebbiolo, Dolcetto, Barbaresco – die berühmten Rotweine Piemonts sind in der Liste natürlich die Hauptdarsteller.

Von außen macht das Lokal neben dem Kinomuseum und der Mole Antonelliana, Turins Wahrzeichen mitten im Stadtzentrum, nicht viel her. Ahnungslose gehen an den diskret zugezogenen cremefarbenen Gardinen garantiert vorbei. Im gediegen eingerichteten Inneren sitzen oft Turiner mit ausländischen Geschäftspartnern. Sie schätzen das unaufdringliche Ambiente, die traditionell reichhaltige Küche, die aber für Gäste mit einer Vorliebe für leichte Mittelmeerkost auch einige Gerichte bereithält.

Kenner bestellen zum Nachtisch Bonet, festen Schokoladenpudding mit einem Schuss Rum und fein zerbröselten Amarettini. Die feine Mandelnote schwingt noch nach, wenn der starke italienische Espresso bereits serviert ist.

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