Sternschnuppen im Advent
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Die Natur zündet ihre eigenen Weihnachtslichter an: Zahlreiche Sternschnuppen regnen in diesen Tagen vom Himmel. Der Höhepunkt wird in der Nacht zum Montag erreicht – mit bis zu 120 Meteoren pro Stunde.

DarmstadtWinterliches Naturschauspiel: Ein besonders starker Sternschnuppen-Strom, die Geminiden, erreicht seinen Höhepunkt. In der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember können in Deutschland und Europa zwar Wolken die Sicht stören. Chancen, das Spektakel am Advent-Himmel mit bloßem Auge zu bestaunen, dürfte es aber trotzdem geben.

Nach Angaben des Deutschem Wetterdienstes ist die Sicht noch am besten vor allem im Süden von Baden-Württemberg und in Teilen Bayerns. Am Montagabend (14.12.) könnte es dann etwa in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt sowie in Teilen Niedersachsens und Nordhessens „ein paar freie Lücken geben“, sagte die Meteorologin Anna Wieczorek am Freitag.

Bei den Geminiden können stündlich bis zu 120 Meteore über den Himmel huschen. Laut Sirko Molau von der Vereinigung der Sternfreunde, die ihren Sitz im südhessischen Heppenheim hat, müssen aber Abstriche gemacht werden. Da der Radiant oder Ausströmungspunkt der Sternschnuppen nicht im Zenit stehe, seien in Europa eher nur etwa 50 Meteore zu sehen. Dafür störe das Licht des Mondes nicht, sagte Molau. Der Erdtrabant sei dann nur eine kleine Sichel.

Den Geminiden folgt um die Weihnachtsfeiertage der Ursidenstrom. Sein Maximum wird in der Nacht zum 23. Dezember gegen Mitternacht erwartet. Er ist allerdings mit nur bis zu 20 Sternschnuppen pro Stunde deutlich schwächer. Zudem stört dann das Licht des Mondes.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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