Studie
Reiseveranstalter wissen zu wenig über Kundenbedürfnisse

Reiseveranstalter sollten einer Studie zufolge mit einem verstärkten Kundenservice auf einen zunehmenden Verdrängungswettbewerb in der Branche reagieren.

HB/dpa MÜNCHEN. „Da Kostensenkungspotenziale naturgemäß endlich sind, wird als zweite Reaktion auf den Verdrängungswettbewerb vermehrt die strategische Ausrichtung der Unternehmen im Mittelpunkt stehen“, heißt es in der Studie der Unternehmensberatung Wieselhuber & Partner, die am Dienstag in München veröffentlicht wurde.

Das Unternehmen rät den Veranstaltern, angesichts des Trends zu kurzfristigen Buchungen zunehmend Informationen über künftige Reisepläne der Kunden zu sammeln, um individuelle Angebote zusammenstellen zu können. In der Vergangenheit sei die Zufriedenheit der Kunden mit dem Produkt „Reise“ nicht genügend berücksichtigt worden. Auch der Stellenwert einzelner Leistungen im Reisepaket für die Kunden sei den Veranstaltern zu wenig bekannt. Eine Bindung an bestimmte Veranstalter-Marken bestehe kaum, da die Wettbewerber als weitgehend homogene Anbieter-Gruppe in Erscheinung träten.

Die Unternehmensberatung hält es zudem für erforderlich, neben Reisebüros auch andere Vertriebswege zu nutzen. Vor dem Hintergrund zunehmender Konkurrenz durch branchenfremde Reisevermittler sei es sinnvoll, den Direktvertrieb über das Internet, Call Center oder Medien-Kooperationen zu fördern, hieß es.

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