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Unterschiedliche Regeln in der EU bei der Tabakeinfuhr

Nicht alles ist bereits EU-weit einheitlich geregelt. So auch die Ein- und Ausfuhr von Tabakwaren.

HB MÜNCHEN. 800 Zigaretten, 400 Zigarillos, 200 Zigarren und ein Kilo Rauchtabak dürfen normalerweise EU-intern von Privatpersonen ein- bzw. ausgeführt werden. So aber nicht bei acht der zehn neuen EU-Staaten. Weil Tabakwaren dort besonders billig sind, gelten hier Übergangsregelungen. Aus Lettland, Litauen, Polen, Slowenien, Ungarn und der Slowakei dürfen Reisende derzeit nur 200 Zigaretten zollfrei in die alten EU-Staaten einführen. Für die anderen Tabakwaren gelten die EU-Freimengen.

Aus Estland dürfen nur 200 Zigaretten oder 250 Gramm Rauchtabak mitgebracht werden. Auch die Kanaren sind im Gegensatz zum spanischem Festland von der sonst üblichen EU-Regelung ausgenommen. Hier dürfen – wie auch in Tschechien – lediglich 200 Zigaretten oder 100 Zigarillos oder 50 Zigarren oder 250 Gramm Tabak nach Deutschland ein- und ausgeführt werden. Aus Malta und aus der Republik Zypern können alle Richtmengen der bisherigen EU-Länder eingeführt werden.

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