Werbung mit Julia Roberts
Zu schön, um wahr zu sein

Photoshop macht Models schlanker und ihre Haut glatter. Bei einer Werbung mit Schauspielerin Julia Roberts für den Kosmetikkonzern L'Òreal gingen die Grafiker dem Geschmack der britischen Werbeaufsicht nach aber zu weit.

Berlin/LondonDen moralischen Zeigefinger streckt die britische Politikerin Jo Swinson auf Julia Roberts. Eine Make-up-Werbung mit der Hollywood-Schauspielerin ist der liberaldemokratischen Parlamentsabgeordneten zu schön. Der Kosmetikkonzern L'Óreal erwecke in Zeiten wachsenden Schönheitswahns und zunehmender Essstörungen bei jungen Mädchen den Eindruck, das Make-up könne Wunder bewirken, beschwerte sich Swinson bei der britischen Werbeaufsicht ASA.

Diese bewertete die Fotos von Roberts' Gesicht als zu stark retuschiert. Die Kampagne mit der 43-Jährigen muss in Großbritannien zurückgezogen werden. Deutsche Werbeexperten halten ein ähnliches Prozedere hierzulande für quasi ausgeschlossen.

L'Óreal zeigte sich in einer Stellungnahme enttäuscht: „Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass das Produkt die Haut...

 
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